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Zur Ausbreitung der Europäischen Gottesanbeterin (Mantis religiosa)
im Land Brandenburg

 

Die nachweislich erste reproduzierende Population der Europäischen Gottesanbeterin (Mantis religiosa) im Land Brandenburg hatte sich in der Umgebung des Sedlitzer Sees entwickelt.
In den Folgejahren breitete sich die Art vor allem in den Bergbaufolgelandschaften im Süden des Bundeslandes aus. Später etablierte sie sich regional in der übrigen Kulturlandschaft. Dabei war immer auch ein sprunghaftes Auftreten fernab bekannter Vorkommen typisch.

 

 

Fotos zur Dokumentation des Vorkommens am Sedlitzer See (Landkreis OSL) aus der Zeit zwischen September 2010 und Oktober 2011

 

Weibliche Gottesanbeterin (Mantis religiosa)
Männliche Gottesanbeterin (Mantis religiosa)
Paarung
Oothek

 

 

Verbreitung der Art im Land Brandenburg in den Jahren 2013 und 2016

 

 

Verbreitung von Mantis religiosa in Brandenburg und Berlin im Jahr 2013. Ergänzend ist die Position des Vorkommens im Tagebau Nochten (Hohlquadrat) eingetragen (aus Landeck et al. 2013).

 

 

Verbreitung der Art im Jahr 2016 (Daten aus Landeck et al. 2013; ergänzt durch Fundmeldungen aus Keller (2015, 2016), Donat (2015) und weitere Nachweise (Datenbank des FIB e.V./Landeck, Rödel und Kielhorn, in litt.).

 

 

Literatur

Landeck, I., Eiser, C., Ludwig, I & Thümmel, G. (2013): Zur aktuellen Verbreitung der Europäischen Gottesanbeterin, Mantis religiosa LINNAEUS, 1758 (Mantodea, Mantidae), im Land Brandenburg. Märkische Ent. Nachr. 15(2): 227-248.

Keller, M. (2015): Mantis Rundbrief Nummer 4 (September 2015), 3 S.

Keller, M. (2016): Mantis Rundbrief Nummer 5 (Januar 2016), 3 S.

Donat, R. (2015): Erster Nachweis der Gottesanbeterin (Mantis religiosa Linnaeus, 1758) im Naturpark Niederlausitzer Landrücken. Biologische Studien Luckau 44: 73-74.